_
HELGA UEBEL GmbH - Krankengymnastik, Physiotherapie und Lymphdrainage

AGBs


Home
Therapieangebot
Patienteninfo
Unser Team
Wo finden Sie uns?
Kontakt
Tips
AGBs


 

 

Wann und wie hilft Physiotherapie?

Gerätetraining für Senioren:

Die Medizinische Trainingstherapie, das von TherapeutInnen begleitete Krafttraining an medizinischen Trainingsgeräten, ist insbesondere für Senioren eine ideale Bewegungstherapie. Viele PhysiotherapeutInnen bieten diese Therapieform an.

Das Medizinische Training an Geräten wird in der Regel in Kleingruppen durchgeführt. Die Patienten werden dabei individuell betreut. Sie trainieren in der Regel eine Stunde. Der Therapeut steht dabei zur Beratung zur Verfügung, nimmt Korrekturen vor, erarbeitet Übungen oder aktualisiert den Trainingsplan. Dies setzt eine individuelle Befunderhebung voraus. Durch das dann gezielt abgestimmte Programm werden Rehabilitationsphasen verkürzt, Muskelkraft, Beweglichkeit und Kondition gestärkt. Dies erhöht die Selbstständigkeit im Alltag auch bei der Ausübung von Sport und Hobby. Zudem können Schmerzen reduziert oder komplett beseitigt werden.

Osteoporose:

Den Begriff kennt jeder, aber was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Man beschreibt damit eine Entkalkung des Knochens. Der Knochen wird spröde und neigt schon bei geringer Belastung zu Schmerzen und sogar Brüchen. Mitunter reicht schon das Schuhe zubinden oder ein Umdrehen im Bett aus, um einen Knochenbruch hervorzurufen. Durch Einbrüche der Wirbel entsteht der im Volksmund bekannte „Witwenbuckel“. Die Ursachen sind mannigfaltig: Hormone, Medikamente und die Ernährung haben Einfluss auf die Festigkeit des Knochens. Mit viel Bewegung und calciumreicher Ernährung kann man der Osteoporose vorbeugen.

Wenn man betroffen ist, hilft neben der medikamentösen vor allem auch die physiotherapeutische Behandlung. Hier wird das Muskelkorsett gestärkt, und damit die Wirbelsäule entlastet. Die Übungen, die man unter Anleitung erlernt und zu Hause weiterführen muss, helfen außerdem beweglich zu bleiben.

Rheuma:

Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga leiden in Deutschland rund 800.000 Männer, Frauen und Kinder an den Auswirkungen unterschiedlicher Rheumaerkrankungen. Sie reichen von der chronischen Polyarthritis (Gelenkrheuma) bis hin zur Fibromyalgie (Weichteil­rheuma). Zu den häufigsten körperlichen Beeinträchtigungen gehören Schmerzen im Bewegungsapparat und Einschränkungen in der Beweglichkeit.

Zu den wichtigsten konservativen Rheumatherapien gehört die Physiotherapie. Gelenke werden entlastet, die Beweglichkeit gefördert, Schmerzen deutlich gelindert. PhysiotherapeutInnen beraten aber auch bei der Versorgung mit Hilfsmitteln, u.a. Stützschienen und Anziehhilfen. Diese erleichtern den Erkrankten die Bewältigung des Alltags. Mit der Minderung der körperlichen Einschränkungen helfen PhysiotherapeutInnen auch, die psychische Verfassung im Gleichgewicht zu halten. Zur Erhaltung der Handlungsfähigkeit und Aktivität ist die physiotherapeutische Behandlung ein wichtiger Schritt.

Parkinson:

Im Alltag begegnet man häufig Menschen unterschiedlichen Alters, die auffällig gehen, Anlaufschwierigkeiten haben oder an der Überwindung von Bordsteinkanten zu scheitern drohen. Ihr Gesichtsausdruck ist merkwürdig maskenhaft. Dies sind Symptome für eine neurologische Parkinsonerkrankung. Ein Krankheitsbild, das ohne adäquate Behandlung u.a. zur totalen Bewegungsunfähigkeit führen kann.

Die Physiotherapie (Krankengymnastik) hat bei der Behandlung der Patienten einen hohen Stellenwert. Bewegungsschulungen, bewegungserhaltende Maßnahmen, Konditions- und Koordinationstraining, aber auch die von PhysiotherapeutInnen empfohlenen Hilfsmittelversorgungen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern und helfen bei der Bewältigung des Lebensalltags.

Querschnittslähmung:

Ein Unfall im Straßenverkehr, beim Sport oder im Haushalt und das Unvorstellbare ist Reali­tät: querschnittsgelähmt, Gliedmaßen amputiert – behindert. Plötzlich ist nichts mehr so wie vorher. PhysiotherapeutInnen helfen bei der Bewältigung des veränderten Alltags.

Vieles müssen die Patienten neu erlernen. Nicht nur die Akzeptanz ihrer Behinderung, sondern auch den Umgang mit Prothesen, Gehhilfen oder dem Rollstuhl. Die Physiotherapie ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Die TherapeutInnen helfen, bisher ungeübte Bewegungsabläufe zu erlernen, wichtige Muskelpartien zu stärken und die allgemeine Koordinationsfähigkeit zu trainieren. Doch auch bei der Behinderten gerechten Ausstattung von Haus oder Wohnung stehen KrankengymnastInnen beratend zur Seite.

Verspannung der Muskulatur:

Auf Reisen in Bus oder Auto öffnen Reisende gern die Fenster, drehen die Kli­maanlage auf und setzen sich der Zugluft aus. Nicht selten bezahlen sie die kühle Brise am Tag nach der Fahrt mit einem „steifen Nacken“. Schulter- und Nackenmuskulatur sind ver­spannt, der Kopf kann kaum gedreht werden. Starke Schmerzen und eine Beeinträchtigung im Alltag bis hin zur Arbeitsunfähigkeit sind die Folge. Jetzt ist therapeutische Hilfe nötig – rechtzeitig, bevor die Beschwerden chronisch werden.

Besser als Spritzen oder Medikamente ist in der Regel eine Behandlung durch Physiothera­peutInnen. Diese sind Fachleute auf dem Gebiet des Bewegungsapparates. Behandelt wird auf Basis einer ärztlichen Verordnung. Bei der Krankengymnastik werden Muskeln zunächst z.B. durch Moorpackungen oder Massagen entspannt und durchblutet. Gelenke der Hals- und Brustwirbelsäule lassen sich wieder mobilisieren. Physiotherapie arbeitet somit direkt an der Behebung der Ursachen. Die Schmerzen lassen nach.

 

Die physiotherapeutische Behandlung

Der/die PhysiotherapeutIn (früher KrankengymnastIn) arbeitet gemeinsam mit dem Patienten daran:

·     Störungen der Gesundheit vorzubeugen sowie

·     Funktionen und Fähigkeiten zu erhalten, wieder herzustellen und zu  
 verbessern.

Gestützt auf die Diagnose des Arztes, erstellt der Physiotherapeut seinen Befund. Das heißt, er untersucht den Patienten, um die Art von Funktionsstörungen bzw. Schmerzen festzustellen.

Zur Behandlung stehen dem Physiotherapeuten verschiedene Behandlungstechniken zur Verfügung, die er entsprechend den Ergebnissen seiner Befunderhebung einsetzt. Dazu gehören zunächst Grundtechniken der Physiotherapie, aber auch spezielle Verfahren, wie z.B. Manuelle Therapie, Cyriax, Bobath und Vojta, die der Therapeut durch gezielte Weiterbildungen erlernt. Die Physiotherapie umfasst außerdem das gesamte Spektrum der physikalischen Therapie, wie z.B. Massage, Elektro-, Thermo- und Hydrotherapie, das begleitend eingesetzt wird.

 
Die Einsatzbereiche der Physiotherapeuten

Zu den Aufgabenfeldern eines Physiotherapeuten gehören die medizinischen Bereiche der:

·     Prävention, d.h. der vorbeugenden Maßnahmen

·     Kuration, d.h. das Behandeln akuter und chronischer Beschwerden

·     Rehabilitation, d.h. Maßnahmen zur Wiedereingliederung in Arbeit, Beruf und Gesell­schaft.

Die Physiotherapie bietet dabei ein großes Behandlungsspektrum. Bei Erkrankungen aus jed­we­dem me­dizinischen Fachbereich in allen Altersstufen (vom Säugling bis zum Senioren) hilft die Phy­siotherapie mit ihren vielfälti­gen Möglichkeiten.

Genannt werden können hier z.B.:

·     Schmerzen im Hals-, Brust- oder Lendenwirbelbereich

·     operatives Einsetzen eines neuen Gelenks

·     Verletzungen der Weichteile und/oder der Knochen

·     operative Eingriffe an inneren Organen

·     Gefäßerkrankungen

·     Erkrankungen der Atemwege

·     Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems

·     neurologische Erkrankungen, wie Schlaganfall, Multiple Sklerose,
       etc.

·     Entwicklungsverzögerungen bei Säuglingen, Kleinkindern

      Einsatz findet sie auch im Rahmen der

·     Geburtshilfe, des Wochenbetts sowie bei der
       Rückbildungsgymnastik.

 
Copyright: Tenovis | Home | | Therapieangebot | | Unser Team | | Wo finden Sie uns? | | Kontakt | | Tips | | AGBs | | Impressum |